Akaroa & Marlborough

Unser heutiges Ziel heißt Akaroa, auf der Banks Peninsula (bei Christchurch). Die Banks Peninsula ist sehr schön, ganz grün und hat ganz viele Buchten, die ehem. Vulkankrater sind. Akaroa war die erste französische Siedlung auf Neuseeland und als die Franzosen einige Jahre später von Europa aus eine Trade Company gegründet hatten und die Südinsel übernehmen wollten, kamen sie ein paar Tage zu spät, denn die Briten hatten gerade mit den Maori den Waitangi Treaty abgeschlossen und von nun an Hoheit über das Land. Im Ort sieht man aber immer noch viel französischen Einfluss – franz. Straßennamen, wie z.B. die Rue Lavaud, franz. Cafes und Restaurants – plus sehr viele Frankreich-Flaggen. Das kleine Örtchen ist total süß und irgendwie wesentlich charmanter als die anderen Städte, die wir bisher gesehen haben und die immer nur aus quadratischen Straßenblocks bestehen.

Hinter der Bucht mit Strand gehen wir Fish & Chips essen und fahren dann noch 8km weiter zum Onuku Farm Hostel. Zufällig arbeitet hier der ehem. Mitbewohner von Dinos Bruder, Nils. Das Hostel ist total hippiemäßig, aber niedlich. Überall laufen Schafe und Hühner herum. Auf der Wiese für die Campervans ist eine zu einer Seite offene Hütte mit Küche, Bänken und einigen Duschen. Total basic und irgendwie charmant. Wir lesen ein bisschen, trinken was mit Nils Bekannten und machen sonst einfach mal nichts.

Am nächsten Tag schlafen ganz in Ruhe aus und machen uns dann langsam auf in Richtung Akaroa, um das Städtchen ein bisschen ausführlicher zu erkunden. In der Public Library gibt es super schnelles Internet und so sind wir dort 2-3 Stunden und arbeiten an unserem Blog, wo wir ja seit der Ankunft in Neuseeland noch nichts hochgeladen haben. Dino ist für den Post über die Nordinsel der Textverantwortliche (am Computer der Library) und ich mache die Fotos (am Laptop): so schnell wie möglich sortieren, komprimieren und dann hochladen. Wie schnell das geht, wenn das Internet funktioniert :). Den Nachmittag verbringen wir in der Stadt, gehen zum französischen Metzger und in ein hübsches Café Weinchen trinken. Dann fahren wir wieder zurück zum Hostel und lesen etwas in den Hängematten im Garten und grillen abends.

Heute fahren wir über einen riesigen Umweg (der größte Highway der Südinsel ist wegen Erdrutschen geschlossen) durchs Landesinnere in die Weinregion Marlborough. Die erste Nacht hier schlafen wir an der Küste in White Bay. Am nächsten Tag werden die Frühstückseier auf dem Gaskocher gemacht, der seit gestern nachmittags Dinos absolutes Lieblingsequipment ist.

Später leihen wir uns Räder und auf geht es zum Wine Tasting in Renwick. Wir radeln zu sieben Weingütern, die auch viel näher beieinander liegen als in Richmond – u.a. zu „Cloudy Bay“, dem renomiertesten Weingut des Landes.

 

Am nächsten morgen geht es zurück nach Picton, wo wir die Fähre zurück auf die Nordinsel nehmen.

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