Jodhpur

Nach unserer turbulenten Fahrt in unser Haveli geht es am 9. Januar los auf Erkundungstour durch Jodhpur.

Morgens machen wir uns auf zum Fort Mehrangarh, das nur 5 min zu Fuß von unserer Unterkunft liegt. Durch die Gassen mit blauen Häusern  – hier können auf einem ziemlich großen Radius nur Rikshas / Tuk Tuks (oder wie Dino sagt: Othos) fahren, weil die Straßen einfach zu eng für Autos sind –  kommen wir zum äußersten Tor der beeindruckenden Anlage, natürlich mit Security.

 

Dino läuft einfach mal am Metalldetektor vorbei und wird nur gefragt, was er so im Rucksack hat (er sagt, so dies und das) und kann dann weitergehen (der Guard telefoniert auch gerade) – und schon laufen wir über die breiten und sich langsam den Berg hochwindenen gepflasterten Wege zum Eingang des inneren Komplexes. Außer uns ist kaum jemand hier und zum ersten Mal seit langem hören wir Vögel zwitschern und genießen diese ruhige Atmosphäre. Auf dem Weg nach oben kommt man auch noch an einer schön angelegten Gartenanlage vorbei.


Einmal oben angekommen sehen wir den offiziellen Eingang und holen uns Tickets (Dino RS 100, ich RS 500+100 für die Kamera) und den obligatorischen Audioguide (natürlich wird wie immer nur ein Audioguide geholt und 2 Kopfhörer reingesteckt – laut Dino hält uns ein gemeinsamer Audioguide näher zusammen aber in Wirklichkeit will er nur Geld sparen). Auch dieses Fort wird von der Stiftung des aktuellen Maharadschas betrieben. Die Nachfolgder der diversen Königreiche innerhalb Rajasthans exitieren ja immer noch, auch wenn sie keinerlei Macht mehr haben. Viele sehen anscheinend ihre Aufgabe darin, die zu ihrem ehemaligen Reich gehörigen Paläste / Forts und Tempel zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nach dem zu urteilen, was wir bisher gesehen und besichtigt haben, sind das immer die am besten erhaltenen Anlagen.
Es gibt wie immer diverse Innenhöfe und mit sehr viel Detail gestaltete Gebäude. Auch ein paar Innenräume sind noch mit Teppich usw erhalten. Außerdem werden historische Gegenstände wie eine Sammlung von Thronen zum Sitzen auf Elefanten, sowie weitere Bahren und historische Waffen ausgestellt. Alles wirklich gut erhalten & gut erklärt.

 

Danach machen wir uns auf zum wenige hundert Meter weiter ebenfalls auf dem Berg liegenden Mausoleum Jawant Thada. Dieses wird von der aktuellen royalen Familie noch für Baderituale und Begräbnisse genutzt. Auch hier ist es wieder wunderbar ruhig und das Gebäude, das von manchen wohl auch 2. Taj Mahal genannt wird, wirkt sehr anmutig. Hier herrscht eine ganz friedliche Stimmung.

 

Eine Riksha bringt uns in ein weiteres Altstadtviertel, in dem sich u.a. ein Stufenbrunnen befindet. Wir genießen auf der Dachterrasse im Stepwell Cafe nebenan auf Kissen fleezend die Sonne. Später gehen wir zum Sadar Market um die Ecke, wo es ein reges Treiben gibt, was wir in der schönen Nachmittagssonne beobachten. Hier wird von Saris, über Schuhe, bunte Armreifen, Gewürze, Obst und Gemüse alles angeboten. Zusammen mit den bunt gekleideten Leuten, Ballonverkäufern und dem in der Mitte stehenden Clocktower ergibt sich so ein sehr farbenfrohes Bild.

In einem kleinen Gewürzladen (MV Spices) decken wir uns mit allem ein, was wir zum Nachkochen unserer Gerichte aus Pushkar benötigen: Mangopowder und zwei Masalas. Die Dame im Geschäft erklärt uns alles und schickt uns auch per Email weitere Rezepte zu. Dann besorgen wir in einer Art Silverware-Laden noch ein Behältnis für die Gewürze. Dieses wird erst gewogen, dann tippt der Verkäufer wild auf seinem Taschenrechner rum und ruft uns dann einen Preis zu. Immer wieder unterhaltsam hier!

 

10. Januar

Vom Frühstück gestärkt brechen wir erneut auf zum Mehrangarh Fort, wo wir eine Canopy Tour gebucht haben. Mit uns in der Gruppe sind zwei Jungs, ein Deutscher und ein Australier. Es gibt 6 Ropes, das längste ca. 300m lang. Das letzte Rope ist das beste, weil man über zwei mit Wasser gefüllte Graben bzw. Seen auf das Fort zuflizt.

Bei Schlendern durch die blauen Gassen finden wir ein hübsches Homestay mit Dachterrasse, wo wir einen Lassi in der Sonne genießen. Dann entspannen wir etwas im Zimmer und laufen nochmal los weiter durch die Gassen.

 

Den späten Nachmittag verbringen wir auf der Dachterrasse mit Blick auf die Stadt, wo ich den Blog schreibe und lese während Dino sein Kickerteam umstellt. Jodhpur ist großartig!

12 thoughts on “Jodhpur

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